MARCHFELDER TIERNOTHILFE
MARCHFELDER  TIERNOTHILFE

ANTON und XENON suchen IHREN MENSCHEN ...

eine MÄNNERFREUNDSCHAFT die man nicht trennen darf !

 

Anton und Xenon - Handicaphund und Beschützer

 

Hier haben sich zwei Kumpels gefunden, zwei die man nicht trennen sollte … daher suchen Anton und Xenon noch einen Freund -einen menschlichen …

 

Anton ist ein ca. 2 Jahre alter Podenco-Mix Rüde, der Staupe hatte als Welpe. Er hat die Krankheit überlebt, hat aber die Kontrolle über sein Vorderbein verloren. Es ist so, als wenn das Bein sein eigenes Leben führt. Er ist aber ein sehr aktiver junger Mann. Er liebt seinen Freund Xenon über alles, die beiden sind unzertrennlich.

 

Xenon wurde am 1.1.2012 geboren und ist ein Neufundländermischling. Er muss in einer Familie gelebt haben, denn er ist sehr traurig und gibt sich auf. Nur sein Freund Anton bringt ihn noch zum spielen.

 

Warum man diese zwei nicht trennen sollte? Xenon stört sich nicht am zuckenden Beinchen vom kleinen Anton und ist sein Bodyguard. Wir alle wissen wie Hunde mit der kleinsten Behinderung von Artgenossen gemobbt werden. Und Anton tröstet auf Hundeart seinen Freund Xenon und nimmt ihm wenigstens zeitweise die Traurigkeit.

Was würde passieren wenn nur einer von beiden vermittelt wird? Anton wäre seinen Artgenossen im Lager schutzlos ausgeliefert - Xenon würde ohne Anton ganz aufgeben.

Also bitte gebt euren Herzen einen ganz großen Stoß – wer diese Hunde adoptiert bekommt die Liebe und Dankbarkeit im Doppelpack! 

Anton und Xenon befinden sich derzeit bei Häuser der Hoffnung e.V. 

 

Hier ihre Tagebücher:

Auch uns erreichte vor Wochen der Hilferuf der beiden unzertrennlichen Rüden Anton und Xenon, der durch alle Verteiler lief. Das Schicksal der beiden berührte uns sehr und so haben wir uns entschlossen, sie zu holen, obwohl wir eigentlich belegt sind und nur noch ein "Notfallzimmer" frei hatten. Nach langen Vorbereitungen haben wir sie am 31. Mai 2014 bei uns aufgenommen. Sie sind nach langer Reise bei uns eingezogen, leider mußten wir aber schon bei der Abholung am Treffpunkt des Transports feststellen, dass Anton in keinem guten Zustand ist. Er mußte sofort in die Klinik, weil er aufgrund einer TOTAL VERPFUSCHTEN Kastration eine stark eiternde, etwa handtellergroße Wunde im Hodensackbereich hatte. Dazu kamen starke Schmerzen und Fieber. Er bekommt nun natürlich alle tierärztliche Unterstützung, die er braucht, aber genau das hatten wir in unserem Budget im Moment nicht eingeplant und bitten deshalb alle um Hilfe, die den Lebensweg der beiden unzertrennlichen Hunde  Anton und Xenon (die bei uns übrigens Toni und Lanzelot heißen) verfolgt haben. Jede noch so kleine Spende auf unser Konto hilft.
 
Konto-Nr.:
934 27 37
 
BLZ:
711 600 00
 
Bank:
VR Bank Bernau
 
IBAN:
DE36 7116 0000 0009 3427 37
 
SWIFT:
GENO DEF1 VRR
 
Die beiden haben sich in den 2,5 Tagen, die sie jetzt bei uns sind, schon recht gut eingelebt. Jeder, der sich über ihre weitere Entwicklung informieren möchte, kann dies unter www.häuser-der-hoffnung.de tun. Im Tagebuch schreiben wir täglich über alle unsere Hunde, zusätzlich werden wir die beiden in Kürze zur Vermittlung einstellen.
 
Die beiden sind wirklich absolut unzertrennlich, wo immer Lanzelot (Xenon) hingeht, ist auch Toni (Anton) und Toni läuft frißt nur, wenn sein großer Freund in der Nähe ist. Sie schlafen immer mit Körperkontakt. Mehr zu den beiden im Tagebuch.
 
Wir hoffen auf Eure Hilfe!
 
Viele Grüße,
TierHeim-Team von Häuser der Hoffnung e.V.

31.5.2014

 

Lanzelot (ehemals Xenon) und Toni (ehemals Anton) sind heute bei uns angekommen. Sabrina hat die beiden am ersten Treffpunkt der Fahrkette bei Heidelberg abgeholt und ist Evelyn entgegen gefahren, die sie bei Augsburg umgeladen hat, um sie zu uns zu bringen. Beim Umladen ist Sabrina und Evelyn aber aufgefallen, dass Toni`s Beine und Rute voller Eiter und Blut waren, so dass Evelyn direkt in die Klinik mit den Hunden gefahren ist. Dort wurde festgestellt, dass Toni offensichtlich eine total verpfuschte Kastration hinter sich hat. Im Bereich des Hodensacks hat er eine tiefe, stark vereiterte und sehr schmerzhafte, etwas handtellergroße (!) Wunde. Eigentlich hätte er sofort operiert werden müssen, aber das war ihm nach der langen Reise nicht zuzumuten. Außerdem hat er Fieber und ist total erschöpft. Also wurde er ambulant behandelt und fuhr dann weiter zu uns, seinen Kumpel Lanzelot immer dabei. Im TierHeim angekommen haben die beiden erstmal ausgiebig den Auslauf abgeschnüffelt und viel mit uns gekuschelt. Beide waren total erschöpft und brauchten eine Weile, um zur Ruhe zu kommen, als wir sie in ihr Zimmer gebracht hatten. Hier erste Fotos von den beiden, die sich in Spanien in einer Auffangstation gefunden haben und seitdem unzertrennlich sind. Die viel zu großen Geschirre haben wir inzwischen gegen gut sitzende eingetauscht.

1.6.2014

 

Unsere beiden Neuankömmlinge Lanzelot und Toni haben noch totalen Erholungsbedarf, beide schlafen sehr viel. Toni meldet fleißig, wenn man sich den beiden im Auslauf nähert oder ins Zimmer kommt. Seine Verletzung am Hodensack müssen wir jeden Tag zwei Mal reinigen und spülen, was Toni mit einer Engelsgeduld über sich ergehen läßt. Er schmiegt sich ganz eng an uns, auf der anderen Seite Lanzelot, der ihm wie immer beisteht. Die beiden waren es sicherlich gewöhnt aus dem selben Napf zu fressen, denn es ist kaum möglich, sie getrennt zu füttern. Selbst 30 cm Platz ist zu viel zwischen den beiden. Da Toni deutlich kleiner ist als Lanzelot, halten wir die Näpfe jetzt auf unterschiedliche Höhe, so dass sie praktisch untereinander/ übereinander fressen. Aus einem Napf können wir sie nicht fressen lassen, weil Toni jede Menge Medikamente braucht, die Lanzelot logischer Weise nicht fressen sollte.

2.6.2014

 

Corinna war bei Toni und Lanzelot im Auslauf und hat mit ihnen am Vertrauensaufbau gearbeitet. Die beiden gewöhnen sich gut ein. Sie kennen jetzt schon das Prozedere, dass sie viermal am Tag in die Ausläufe gehen und wieder zurück. Toni schaut schon viel besser aus und gesundheitlich geht es mit ihm bergauf, seine Augen sind nicht mehr so matt und erschöpft, sondern fangen an zu strahlen, zumindest in kurzen Augenblicken. Er wird zusehends selbstbewusster und traut sich schon ein paar Meter von seinem Beschützer Lanzelot weg zu gehen. Bei dem kurzen Regenschauer am Nachmittag waren die beiden im Hof und haben sich unter das Vordach geflüchtet und dort alles erkundet. Abends waren Toni und Lanzelot im Auslauf, während Linda im Hof war. Es war richtig rührend zu beobachten, wie nett sich Lanzelot und Linda durch den Zaun begrüßt und übereinander gefreut haben. Wir wollen Lanzelot und Toni noch ein paar Tage Ruhe gönnen, dann werden wir anfangen, sie mit anderen Hunden zu vergesellschaften - mit Linda werden wir wohl anfangen. 

3.6.2014

 

Bella, Idefix, Bobo und Armani haben Lanzelot und Toni am Zaun kennengelernt und waren total nett miteinander. Alle haben gewedelt und sich freundlich begrüßt. Als abends Michi und Anna bei Lanzelot und Toni waren um Tonis Wunde zu reinigen, fanden sie die beiden im Tiefschlaf auf dem Balkon liegend. Toni eingerollt auf einem Polster und unweit davon Lanzelot, lang ausgestreckt. Sie haben so fest geschlafen, dass sie Michi und Anna gar nicht bemerkt haben. Als sie schließlich durch leise Worte geweckt wurden, bellten sie beide einmal vor lauter Überraschung, dass da jemand im Zimmer war und kamen dann aber sofort herein um "hallo" zu sagen. Lanzelot ist immer ganz begeistert von Besuch in seinem Zimmer und lässt sich von Kopf bis Fuß kraulen. Hört man damit auf, hebt er ermunternd die Pfote oder versucht, einem ein Bussi zu geben, bis er endlich wieder gestreichelt wird. Es ist so schön, dass die beiden ihren Weg zu uns gefunden haben, sie sind wirklich großartig! Toni`s Wunde am Hodensack verheilt gut, sie ist jetzt nicht mehr eitrig und der Hoden schwillt langsam ab. Er hat sich wieder total ruhig alles reinigen lassen und blieb dann in Michi`s Schoß liegen und ließ sich genüsslich streicheln. Er war sogar so entspannt, dass er sich einrollte, den Kopf auf dem Boden ablegte und die Augen schloss, während Lanzelot dicht daneben lag und sich am Bauch kraulen ließ. Schöne Fortschritte.

4.6.2014

 

Lanzelot und Toni kommen immer mehr in unserem TierHeim an. Nachdem es am Anfang noch kleine Probleme beim Füttern gab (beide waren sehr unruhig und konnten kaum jeder für sich fressen), funktioniert das inzwsichen richtig gut und beide freuen sich auch schon, wenn man mit den Näpfen zu ihnen ins Zimmer kommt. Toni läßt sich weiterhin super geduldig medizinisch versorgen und baut bei diesen Behandlungen sogar immer mehr Vertrauen zu Michi und Anna auf. Am Freitag wird seine Wunde angeschaut und entschieden, ob er eventuell um eine weitere Operation herumkommt, was natürlich wunderbar wäre. 

6.6.2014

 

Lanzelot und Toni haben ihren zweiten Tierarztbesuch mit uns hinter sich gebracht. Wir behandeln jetzt auch Lanzelot`s Ohren, da er eine bakterielle Infektion hat. Die Ohreninfektion von Toni ist ausgeheilt und auch sein Hoden muss glücklicherweise nicht nachoperiert werden und heilt gut ab! Den Tierarztbesuch haben sie gut weggesteckt und waren dabei erstaunlich wenig gestreßt. Am Nachmittag haben die beiden schon wieder fröhlich miteinander auf dem Balkon gespielt. Toni hat Lanzelot gegenüber Spielaufforderungen gezeigt, indem er ihn immer wieder zart angestupst hat, was Lanzelot dann damit beantwortete, ganz vorsichtig mit ihm im Kreis zu laufen, so dass Toni gut mithalten konnte. Das war wirklich total süß!

7.6.2016

 

Lanzelot und Toni verbrachten den ganzen Nachmittag in ihrem neuen Zuhause. Beide freuten sich wie immer riesig, als Andrea kam um sie abzuholen. Lanzelot hat das erste Mal an einer der beiden Katzen geschnüffelt, beide waren dabei völlig gelassen.  Außerdem hat Andrea zwei kurze Spaziergänge mit den beiden gemacht. Toni war richtig mutig und ist sogar von sich aus zu einem fremden Mann gelaufen, um ihn zu beschnuppern! Insgesamt war es ein aufregender, aber sehr schöner Tag für die beiden Jungs.

9.6.2016

 

Lanzelot und Toni haben wieder den ganzen Nachmittag in ihrem zukünftigen Zuhause verbracht. Andrea ist mit den beiden in einem Waldstück spazieren gegangen, was sie sehr genossen haben. Als sie zurück am Haus waren haben sie eine Nachbarin kennengelernt. Während Andrea und die Nachbarin sich unterhalten haben, warteten Lanzelot und Toni brav an Andrea`s Seite und Toni ließ sich nicht einmal aus der Ruhe bringen, als mehrere Auto`s vorbei fuhren. 

10.6.2016

 

Lanzelot und Toni waren wieder lange in ihrem zukünftigen Zuhause. Als Andrea und Christoph sie am Abend zurück ins TierHeim bringen wollten, wollten beide nicht mehr aus dem Auto aussteigen. Sie haben ganz deutlich gezeigt, daß sie wieder mit in ihr neues Zuhause wollten. Also haben wir entschieden, dass sie wieder mitfahren dürfen. Morgen werden wir berichten, wie sie die erste Nacht dort gelaufen ist. 

11.6.2016

 

Lanzelot und Toni haben die Nacht im neuen Zuhause ganz prima verbracht. Sie haben seelenruhig geschlafen und kein bisschen gejammert oder sonst den Eindruck gemacht, als würden sie sich irgendwie unwohl fühlen. Wir freuen uns sehr für die beiden und bleiben natürlich weiterhin in Kontakt mit Andrea und Christoph. 

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